SPAM-Schutz?

Ich glaube, es gibt seit dem es Mail-Server gibt auch SPAM. Mal als Werbung getarnt mal als Pishing-Mail, mal mit Viren etc. . Ja es nervt. Kann man es verhindern? Jein, Je nach Branche kann man ein Filter davor setzen. Aber was machen wir bei gefälschten Absenderadressen? Von einen Bekannten? Von einen Kunden?

Schauen wir uns doch das mal an  wie man so was bei einem Postfix-MTA regeln kann. Als IMAP benutzen wir Dovecot im MailDir-Format. Neben dem klassischen Spamassassin, was einfach dazu gehört, können wir auch in den Konfiguration von Poxtfix, Filtertechniken unter bringen.

Postfix: /etc/postfix/main.cf

# recipient restrictions
smtpd_recipient_restrictions = permit_sasl_authenticated,
permit_mynetworks,
reject_unauth_destination, 
reject_non_fqdn_sender,
reject_unknown_sender_domain,
reject_unknown_recipient_domain,
reject_invalid_helo_hostname,
reject_non_fqdn_helo_hostname,
reject_invalid_hostname,
reject_non_fqdn_hostname,
reject_non_fqdn_recipient,
reject_unauth_pipelining,
reject_unauth_destination,
reject_multi_recipient_bounce,
reject_rbl_client zen.spamhaus.org,
submission_recipient_restrictions = reject_non_fqdn_sender, 
reject_non_fqdn_recipient, 
permit_sasl_authenticated, 
permit_mynetworks,
reject smtpd_restriction_classes = submission_recipient_restrictions

# SASL authentication
smtpd_sasl_auth_enable = yes
smtpd_sasl_security_options = noanonymous
#smtpd_tls_auth_only = yes
smtpd_sasl_type = dovecot
smtpd_sasl_path = private/auth
smtpd_sasl_local_domain = $myorigin
broken_sasl_auth_clients = yes

smtpd_sender_restrictions=reject_authenticated_sender_login_mismatch
smtpd_sender_login_maps = ldap:/etc/postfix/login.cf

# Hier nach Schlagwörter suchen im Betreff
header_checks = pcre:/etc/postfix/header_checks
check_helo_access pcre:/etc/postfix/helo_checks.pcre

content_filter=smtp-amavis:127.0.0.1:10024

So könnte das aussehen und deckt schon ein großen Teil ab. Schauen wir uns noch header_checks genauer an

if /^Subject:/i
/^Subject:.*wartet auf dich im Live-Chat.*/ REJECT HS-Spamschutz 1040
/^Subject:.*Kredit.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1023
/^Subject: Hämo.*/                         REJECT HS-Spamschutz 1022
/^Subject:.*Darleh.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1021
/^Subject:.*Parasiten.*/                    REJECT HS-Spamschutz 1020
/^Subject:.*Pillen.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1019
/^Subject:.*Heizkosten.*/                   REJECT HS-Spamschutz 1018
/^Subject:.*Erektion.*/                     REJECT HS-Spamschutz 1017
/^Subject: Neues wirksammes.*/              REJECT HS-Spamschutz 1016
/^Subject:.*Arzneimittel.*/                 REJECT HS-Spamschutz 1015
/^Subject:.*rezeptfrei.*/                   REJECT HS-Spamschutz 1014
/^Subject:.*Viagra.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1013
/^Subject:.*Generica.*/                     REJECT HS-Spamschutz 1012
/^Subject:.*Generika.*/                     REJECT HS-Spamschutz 1011
/^Subject:.*Potenz.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1010
/^Subject:.*Tarife.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1009
/^Subject:.*Energieeinsparung.*/            REJECT HS-Spamschutz 1008
/^Subject:.*Socken.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1007
/^Subject:.*finanzieren.*/                  REJECT HS-Spamschutz 1006
/^Subject:.*Bildnachricht.*/                REJECT HS-Spamschutz 1005
/^Subject:.*Pflege.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1004
/^Subject:.*Beitrag.*/                      REJECT HS-Spamschutz 1003
/^Subject:.*sucht Dich.*/                   REJECT HS-Spamschutz 1002
/^Subject:.*Krankenversicherung.*/          REJECT HS-Spamschutz 1001
/^Subject:.*Finanz.*/                       REJECT HS-Spamschutz 1000
Endif

Natürlich könnten wir noch  body_checks mit einbinden. Anstelle von Reject könnte man noch Discard nehmen, so wird dem SPAM-Sender vorgegaukelt, das seine SPAMs durch gegangen sind. Bei einem Reject würde er informiert werden. Wie gesagt je nach Branche kann man das oder jenes machen. Ach ja noch ein service postfix restart, nach dem Änderungen durch geführt wurden, nicht vergessen. Das geht auch mit Datum, also Datum falsch deklarieren und auch mit from.

Hier noch weiterführende Quellen dazu:

http://www.postfix.org/header_checks.5.html
http://www.postfixbuch.de/upload/header_checks
https://dokuwiki.nausch.org/doku.php/centos:mailserver:grundabsicherung_von_postfix
Tante google/Bing etc. nicht vergessen

Ach ja, wenn man schon ein eigenen Mail-Server betreibt mit vielen Benutzern bzw. Accounts, dann sollte man den auf einer SSD laufen lassen. Viele Mails sind nur wenige kB groß. Gerade bei kleinen Dateien, die es zu einen Masse von ca. 1 Millionen Dateien bringen sind diese im Vorteil. Das gilt dann auch für das Backup von /var/vmail/meinedomän.de. Da schreiben wir dann mit einer höheren Geschwindigkeit als bei „normalen“ Festplatten.

CryptoLocker

CryptoCryptoLocker ist eine Ransomware, mit deren Hilfe Kriminelle die Dateien auf dem Computer verschlüsseln. Gegen Lösegeld bieten die Kriminellen dann an, die Daten wieder zu entschlüsseln.Schlimm wenn ein nicht wohl gesonnenes Programm die Daten unbrauchbar macht/verschlüsselt.

„Der neue Virus CryptoWall versetzt vor allem Firmen in Angst und Schrecken: Er greift Server und Netzwerke an, legt zum Teil die komplette Infrastruktur lahm.“

Je nach Gewichtigkeit der Daten kann es sogar zum Stillstand einer Firma führen, wenn nicht genügend Backups vorhanden sind. In Form von Datenbackup und Betriebssystembackups. Auch Netzwerklaufwerke, die Schreiben/Lesen erlauben sind davon betroffen, so fern sie nicht durch LogIn geschützt sind.

Die ersten CryptoLocker waren noch mit einer einfachen Verschlüsselung daher gekommen. So das man eine Datei auf einer Helferseite hochladen kann und die sagt dann einen wie man dann wieder daran kommt. Und man konnte sehen, das die Extension verändert wurde. Das machen die heutigen anders, die lassen die Extension so wie sie ist und verschlüsseln nur den Inhalt.

Infektionswege sind Mails, die so aussehen, als wären sie seriös. Haben vielleicht sogar ein bekannten Absender Namen, dann wird entweder der Anhang geöffnet oder ein noch zusätzlicher Link führt dann auf eine präparierten Webseite. Oder Webseiten werden gekapert und Schadcode eingeschleust, wo bei den der Webbesucher sich dann den Schadcode automatisch runter lädt.

Ausblick: Es wird nicht besser. Es wird immer Lücken geben, die Ausgenutzt werden, weil es so schön bequem ist für die Kriminellen Geld zu verdienen. Also immer Augen auf und auch Misstrauisch sein.

Auch hier gilt: Sichern sie ihre Daten.

IT-Sicherheit in der heutigen Zeit, geht das?

Auch kleine und mittelständische Unternehmen stehen schon länger im Fokus diverser „Geheimdienste“ um an deren Datensätze zu gelangen. Dazu gab es den Fall: Enercon – und sollte uns als leuchtendes Mahnmal dienen.

nsa… Der weltgrößte Hersteller von Windenergieanlagen hat eine neue Technik entwickelt, mit der Strom aus Wind viel preiswerter erzeugt werden kann, als bei der Konkurrenz. Der US-Geheimdienst NSA hatte das nach Auskunft unseres Informanten ausspioniert und an eine amerikanische Konkurrenzfirma weiterverkauft. Die behauptete dann, die Technik sei von ihr erfunden worden und untersagte Enercon per Gerichtsbeschluss, ihre Anlagen in die USA zu exportieren. Der Betrieb erlitt Umsatzeinbußen von über 100 Millionen Mark. Ohne den Datenklau hätte Enercon 300 neue Arbeitsplätze schaffen können. …mehr

Wie wir klar erkennen können geht es nicht um Terrorismusbekämpfung sondern gezielt um Wirtschaftsspionage. Aber mal ehrlich, das ist nun mal die Aufgabe eines Geheimdienstes – Informationen zu beschaffen, egal wie. Das ist leider real. Mach nichts, wir haben ja unsern gesunden Menschen Verstand und wenn man, mal kurz innehält, und wir uns von den schnöden Mamon abwenden, dann erkennen wir, das wir uns selber helfen müssen.

Nicht das nun alles abgedichtet ist und wir den Betrieb lähmen, da muss man abwägen, doch können wir das Risiko so klein halten wie es möglich ist. Können den Benutzerkreis der mit den Daten umgeht klein halten und somit übersichtlicher. Nachfolgend sind einige Basiskonzepte, die immer eine Gültigkeit haben, aufgeführt.

Das deutsche Innenministerium beziffert den Schaden durch Angriffe auf den „Rohstoff Geist“ allein in Deutschland auf jährlich 50 Milliarden Euro. Das „Dunkelfeld“ sei aber weitaus größer, meint Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen.

Firmen sollten wenn es geht und der ISP lässt es zu, auf Router von der „Stange“ verzichten. Besser ist es ein Modem sich zu besorgen und dann eine eigene Firewall einrichten, die den Zugang zum Internet regelt. Die Firewall sollte keine weiteren Funktionen aufweisen wie z.B. VoIP, Cloud-Dienste etc. pp.. Dafür sollten Server nachgeschaltet werden, die über Portforwarding in der Firewall an die jeweiligen Dienst eine Erreichbarkeit herstellen. In der Firewall sollten auch der ausgehende Datenfluss geregelt werden. Es reicht nicht, wenn nur der eingehende Datenfluss kontrolliert wird.

Wie oben beschrieben, ist das die erste Firewall. Auf jedem Server, egal ob virtuelle oder nicht, ist auch eine Firewall vorhanden und sollte auch genutzt werden. Sollte sich verschiedene Netze innerhalb des LANs (FiBu, Konstrukstionsserver etc.) befinden, so sollten diese auch durch Firewalls getrennt werden. Externe Zugänge, um am Router/Firewall zu arbeiten, sollten wenn es geht abgeschaltet werden. Switche, also Netzwerkverteiler, sollten schon Layer 3- Switche sein.

Hin und wieder sollte man auch zwischen Modem und Router mal den Verkehr mit schneiden lassen und auswerten. Gerade die Verbindungsdaten, sowie die IPs und ob die Verschlüsselung auch richtig funktioniert (HTTPs oder IMAPs oder oder). Hier kann sich zeigen lassen ob sich nicht ein Rechner was „eingefangen“ hat und deshalb so seltsame Verbindungen zu Stande kommen. Hier könnte schon ein HTTP-Proxy mit Virenscan Vorteile erbringen oder Überraschungen minimieren. Generell sollte man sich auch die Arbeit machen Log-Datein auszuwerten um eventuell auf Anomalien seitens der Server bzw. Serverdienste, zu stoßen. Denn alles was Digital ist kann manipuliert werden.

Wenn man nicht an „Social-Diensten“ teilnimmt, dann gehören solche Seiten gesperrt. Ferner sollte man, wenn es geht die „Premium-Sensoren“ (Smartphones) bei wichtigen betrieblichen Besprechungen (Strategie/Neuausrichtung, Verhandlungen etc.) nicht dabei führen. Alle haben sie heute ein Mikrophon und Kamera. Solche betrieblichen Besprechungen und deren Ergebnisse (Verträge, Konstruktionszeichnungen etc. ) sollten aber auch nicht gleich über Email verteilt werden. Manchmal ist ein Bote (Vertrauter) mit versiegelten Umschlag besser, klingt altmodisch ist aber nicht digital.

Wie gesagt, das ist nur ein Basiskonzept. Weitere Sicherheits-Maßnahmen hängen auch von weiteren Faktoren zusammen die, je nach Art des Betriebes, eine Rolle spielen und ganz wichtig, wie sicher man sein möchte. Daraus ergibt sich zwangsläufig die Tatsache: Sensible Daten müssen vom Internet physikalisch getrennt werden.

Internet auf dem platten Land?

dslwarum Deutschland ziemlich weit hinten ist im Ländervergleich. Im Vergleich hat Deutschland nur eine Downloadrate von ca. 5,2 MBit/s im Durchschnitt, vom Upload reden wir mal lieber nicht, da sieht es noch trauriger aus … wohin nur mit dieser neuen schönen Cloudwelt. Da wir viele Kunden im ländlichen Bereich haben, können wir uns schon ein Bild machen wie kümmerlich die Versorgungslage ist, wenn man nicht teuren Funk-DSL haben möchte.

Viele Kommunale Politiker erkennen einfach nicht die Notwendigkeit selber die Initiative zu ergreifen und ihre Bevölkerung mit DSL zu versorgen. Am besten mit zukunftsweisenden Glasfaserausbau in jede Wohnung. OK, das ist erst mal teuer aber ein Weg in die Zukunft und der ländliche Raum ist auch nicht abgeschnitten von IPTV in 3D und anderen tollen Techniken. Denn die Datenraten steigen immer weiter. Angefangen vom Beteriebssystemupdates, AV-Updates, Spiele werden größtenteils oft nur noch Online angeboten und sind mehrere GB groß, Clouddienste, für Firmen entfernte Backups von mehreren hundert GBytes und und.

Alleine im privaten Bereich müssen sich Familien, die klägliche DSL-Geschwindigkeit mit den angeschlossenen Geräten wie: Smartphones, Tablet-PC, Desktop-PC, HD-Ferseher über IPTV, Cloud und Telefonie (VoIP), teilen. Auch die jungen Landwirte, also die Nachfolger, möchten sich nach der Arbeit entspannen und nicht immer nur dumpfbackiges deutsches Fernsehen anschauen – ok Bauer sucht könnte eine Ausnahme sein.

Ein Weg wäre, wenn die Kommune das selber finanziert und dann an den Roaming-Gebühren, also Durchleitungsgebühren verdienen könnte. Ja das dauert bis sich die Kosten amortisiert haben, aber da die Kabel dann zig Jahrzehnte in der Erde liegen, sind diese Kosten für die Gemeinde wieder drin, wie gesagt das dauert aber. Bei Stromtrassen funktioniert das ja auch. Auch die Grundstückspreise profitieren davon. Es ist auch attraktiv für ausgewiesenes Bauland oder Gewerbegebiet und lockt Familien oder Unternehmen an, was wiederum Geld in die Gemeindekasse spülen könnte. Es würde dann, in ihrer Gemeinde, ein Bürgernetz entstehen, so zu sagen.

In diesen Fall sollte man nicht kurzfristig denken, sondern über ein langen Zeitraum hinweg. Es war schon immer so, eine gute Infrastruktur lockt nun mal. Auf die Telekommunikations-Firmen brauchen wir Bürger nicht zu hoffen, für die ist es alles unwirtschaftlich und wollen nur in Ballungsgebieten investieren, wobei die Logik meint, das die da mehr Geld verdienen. Wichtig ist aber für eine Gemeinde, gerade weil sie sich im sog. Speckgürtel befindet, es zu erkennen, das ihre Gemeinde dadurch attraktiver wird.
Selbst die Landwirte können, wenn sie es den wollen was neues entdecken und davon profitieren. Durch z.B. sagen wir es auf Neudeutsch: Direktmarketing, sich untereinander vernetzen etc. pp. . Vernetzen mit Logistik-Unternehmen, wegen der Ernte. Ach da würde es viele Möglichkeiten geben, wenn man des nun auch wollte, aber da scheitert es. Altes denken, verkrustetes eingeschleiftes Denkmuster – Neumodischer Kram, pah.

Dann gibt es aber Firmen, die den Gemeinden mit VDSL an zuckern wollen. Glasfaser wird bis zum Verteiler gelegt, dann geht es aber wie gehabt, mit Kupfer weiter. Gem. den Ohmschen-Gesetzt, ist auch hier dann ein Leistungsabfall zu erwarten und wichtig, es kann dann nur immer ein Anbieter den VDSL-Verteiler benutzen, so das wir als Verbraucher keine Wahlmöglichkeiten mehr haben. Das macht sich deutlich, wenn man als Betrieb einen anderen Anschlußtyp benötigt als ein privat Mensch, mit fester IP, höher Uploadrate oder gleich ein SDSL-Anschluss. Um eigene Dienste anbieten zu können oder Filialanbindung zu betreiben, je nach Datenvolumen. VDSL ist nur eine vorübergehende Linderung des Problems, denn später muss wieder Geld in die Hand genommen werden – ein echter Gewinn für unsere Sache.

Es gibt aber auch Statistiken, die sagen, das nicht mehr als 32MBit/s benutzt wird, im Schnitt. Hm, da ist aber noch nicht das neue Format nach HD mit drin. Das neue Format (4K oder UHD genannt) würde den bisherigen HD-Format an Daten verdoppeln. IPTV-Anbieter werden sehr bald dieses neue Format bereitstellen für ihre Kunden, wenn es denn die DSL-Leitung zu lässt. Also sollten sie sich ein 4K-Fernseher kaufen wollen, so testen sie erst ihre DSL-Leitung, sonst ist es so, sie kaufen sich ein Porsche und können nur Feldwege benutzen.

Dann gibt es noch Funk-DSL oder auch LTE (4G/5G) genannt. Das ist auf Grund von Volumen-Beschränkung, zB. 15GB/Monat, keine echte alternative. Auch hier sind die DL-Raten sehr schwankend. Hängt mit der Zahl der Benutzer zusammen, die gleichzeitig in der Funkzelle sind. Ist auch teuer.

Hier mal eine Auflistung was für Vorteile Glasfasertechnik hat.

  • Zukunftstechnologie mit enorm viel Potenzial bis weit in den Gigabit-Bereich,
  • schon heute ultraschnelle Datenübertragungsraten von mehr als 200 MBit/s,
  • weniger störanfällig im Gegensatz zu DSL oder VDSL,
  • kaum Leistungsabfall bei größeren Distanzen zum Verteiler (im Gegensatz zu DSL oder VDSL),
  • ideal für Tripelplay – also Telefon, Internet und IPTV geeignet,
  • beste Bildqualität bei IPTV dank hoher Übertragungsraten,
  • genug Leistungsreserven auch für anspruchsvolle Mehrpersonenhaushalte,
  • ideal für datenintensive Anwendungen wie: Online-Gaming, Cloud-Computing, Onlinevideotheken, TV in HDTV und 3D, Videokonferenzen, Onlinebackups oder einfach nur für große Down- bzw. Uploads,
  • nur moderate Mehrkosten gegenüber DSL oder VDSL,
  • genug theoretische Reserven für die Zukunft (mehrere tausend MBit/s),
  • praktisch die beste, momentan mögliche Internet-Zugangstechnik

Aber auch die Nachteile wollen wir Ihnen nicht verschweigen

  • noch sehr geringe Verfügbarkeit,
  • Ausbau geht recht langsam voran und kostet sehr viel Geld,
  • Hauseigentümer müssen sich ggf. an den Kosten für FTTH beteiligen,
  • spezieller Fiber-Router nötig (zumindest bei der Telekom)

Wie ist Ihre Meinung dazu, wie können sich Gemeinden in diese Richtung bewegen. Wo gibt es schon positive Erfahrungen oder auch negative. Hat Jemand vielleicht Kosten/Schätzungen, wo eine Gemeinde mit Glasfaser bis direkt in die Wohnung vernetzt wurde? Lassen Sie es uns wissen.

Erfahrungen eines Seniors am PC

seniorDa sich unseren älteren Mitbürger schwer tun, hat mal ein Senior, nennen wir ihn Bernd L., sein Erfahrungsbericht mir überreicht. Da ich ja so was wie ein „hochmodernes Fax“ nicht habe, hat er mir es ganz schnöde per Mail gesandt und ich kann froh sein, das es nicht handgeschrieben war, so konnte ich es bequem per „copypaste“ hier in diesen Beitrag unter bringen.

Hallo liebe Leute, ich muss euch heute mal ein paar Fragen stellen. Aber erst möchte ich mich einmal vorstellen. Mein Name ist Bernd L.und bin 70, na gut 73 Jahre alt, das sollte zu meiner Person genügen.

Nun meine erste Frage: Habt ihr auch nix mit dem neu modischen Kram wie Computer ,Handys Pinnummern, Bit und Byte, Emails, SMS, Smartphone, Festplatte, Laptop und all so’n Schiet am Hut?

Ich jedenfalls habe mich jahrelang strickt geweigert mir diesen Kram überhaupt anzuschauen. Auf Familienfeiern gingen unsere Kinder ins Büro und daddelten auf diesen dämlichen Schreibmaschinen mit Fernseher herum ich dachte, das soll jetzt die neue Zeit einläuten. Das soll die Büroarbeit erleichtern? Ich konnte es nicht glauben. Für mich galt, Schreibmaschine und Rechenmaschine gehören in ein Büro – fertig aber nicht so ein Fernseher an dem man auch noch während der Arbeitszeit  Spiele spielen konnte. Nun würde ja wohl gar nicht mehr gearbeitet.

Aber dank unserer Tochter wurde ich eines Besseren belehrt.Sie haben richtig gehört auch wir Alten können noch was dazu lernen.

Heiligabend kam unsere Tochter mit einem Laptop unter dem Arm an und sagt: “Jetzt treibe ich dir deine Voreingenommenheit aus. Das Ding schenke ich dir zu Weihnachten. Frohe Weihnachten und viel Spaß“. Sie drückte mir noch zwei Bücher in die Hand mit denen ich zuerst überhaupt nichts anzufangen wusste. Was man mir noch erklärte war, das ich auch Skat mit dem Ding spielen konnte – zum anzuckern.

Eines Tages ich hatte nichts zu tun, setzte ich mich vor dieses Gerät und versuchte erst einmal dieses verfluchte Ding zu starten nach einigen hin und her gelang es mir (war im nach hinein gar nicht schwer). Nun war auf dem Bildschirm Das Wort Googles zu sehen, was hatte K. gesagt? „Du musst jetzt eingeben: Skat spielen“. Ich tat es und glaubte nicht, dass sich da etwas tat. Nach ein paar Sekunden leuchtete der Bildschirm und das Spiel konnte beginnen. Faszinierend. Aber wie wusste die Maschine wie Skat gespielt wird? Egal, jetzt konnte ich loslegen und bald bekam ich so einen Spaß daran.

Als mir das Skat spielen nicht mehr reichte:

Als erstes versuchte ich zu schreiben. Immer war die Angst dabei irgend etwas zu verstellen oder kaputt zu spielen, was zum Schluss ja auch so war. Zum Glück ist einer unserer Söhne Software-Entwickler, der mir meine mittlerweile lieb gewonnenen Computer immer wieder richtete – ich glaube,der hat mich für total…….gehalten). Aber das war egal ich habe jedes mal mehr dazu gelernt. Dann übernahm ich eine Vormundschaft dadurch hatte ich viel mit Ämtern, Gerichten und Ärzten zu tun, also musste ich viel schreiben. Aber wie schreiben, wenn kein Drucker da ist. Also kaufte ich mir einen, das war natürlich auch wieder eine neue Erfahrung. Nun reichte mir der kleine Laptop nicht mehr und es musste ein größerer her. Es klappt bis jetzt alles gut und unser Sohn braucht nicht  so oft nach meinem Computer sehen wie früher, aber es kommt noch vor. Mittlerweile bin ich soweit das ich fast selbstständig an der „verfluchten Maschine“ arbeiten kann.

Linux oder Windows?

LinWinVierhöfen. Das Betriebssystem Linux wird , – bedingt durch den offenen Source-Code  von Programmierern rund um die Welt weiterentwickelt. Diese Offenheit schützt vor möglichen informationshungrigen Diensten (z.B. NSA), denn jede Änderung zugunsten der Zusammenarbeit mit diesen Diensten, wird transparent und damit kontrollierbar.

Transparenz schafft Vertrauen, ebenso wie die Immunität von Linux gegenüber Malware. Das kostenfreie Betriebssystem Linux ist oft eine Alternative zu dem sehr verbreiteten Betriebssystem Windows, leider aber nicht immer ein Ersatz. Woran liegt das? Ein Teil der kommerziellen Software läuft unter Linux nicht. Wir beraten Sie gerne, welches Betriebssystem zu ihrem PC / Server passt und führen eine Demo bei Ihnen zu Hause oder im Büro vor.

Es war schön mit Dir

XPAm 08.04.2014 stellt Microsoft den Support für Windows XP und Office 2003 ein. Alle führenden Hersteller von Antivirensoftware werden vorerst weiter Updates für XP anbieten, ABER: Was nützt ein aktueller Virenscanner, wenn die nach dem 08.04.2014 bekannt gewordenen Sicherheitslücken im Betriebssystem oder Office-Paket nicht mehr geschlossen werden? „NICHTS!“ Wir raten deshalb dringend zum Umstieg auf ein aktuelles Betriebssystem und Office-Paket!

Wir empfehlen daher die Installation alternativer und moderner Produkte, ohne oder mit neuer Hardware inklusive der Übernahme alter Daten.

Diese wären unter anderem Windows 10, Office 2016, oder auch das kostenlose Betriebssystem Linux mit ebenso kostenlosen Office-Paketen.

Lassen sie sich auch beraten, welche Hardware-Anforderungen moderne Betriebssysteme und Officepakete brauchen!

BitMix-Computer, Salzhausen, Tel:04172-988099